DER PHILOSOPHISCHE TISCH

Der Philosophische Tisch gehört zum Museum Angewandte Kunst Frankfurt. Dort wurde er von Leon Joskowitz erdacht und wird von schneider + schumacher gebaut. Als Leihgabe reist er nun zuerst in den Mousonturm. Er ist ein Beispiel angewandter Tischbaukunst, eine große schwere Visitenkarte, ein Gruß, ein Wunsch, ein Zeichen für den Dialog, für das Gespräch, für die Ideale einer pluralen Gesellschaft und einer Demokratie, die auf dem Aushandeln von Perspektiven beruht.
Dieser Tisch ist eine Plattform für Tischgespräche und Tischgesellschaften. An dem Tisch wird gegessen und philosophiert.

Der Tisch knüpft an das Format Philosophisch Dinieren im MAK an und entwickelt die Idee eines kulinarisch philosophischen Tisches weiter. Bisher ging es um kulinarische und ernährungsphilosophische Themen. Jetzt wendet sich der Tisch auch anderen philosophischen Themen und der Frage nach der demokratischen Gesprächskultur im 21. Jahrhundert zu. Das gemeinsame Essen baut nach wie vor eine wesentliche Brücke zwischen den teilnehmenden Gesprächspartner. Der Tisch ist eine Plattform, ein Treffpunkt, eine Seminarraum auf dem Marktplatz. Es ist ein runder Tisch, weil alle Gäste gleichermaßen wichtig sind. Der Dialog ist das prägende Prinzip. Das Gespräch als grundlegendes Element der demokratischen Kultur und Gesellschaft steht im Zentrum. So werden neue Formen einer demokratischen Kultur des Gespräches erprobt und ausgelotet.

Dazu lädt er Philosophen und Denker aus Wirtschaft, Kultur und Politik zum Philosophischen Dinieren. Um mit Ihnen gemeinsam zu essen, mit Ihnen zu denken und Lösungsansätze für zeitgenössische Probleme zu finden.